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Zutaten

Für den Boden:
5 Ei(er)
125 g Zucker
1 Prise(n) Salz
150 g Mandel(n), gemahlene
50 g Speisestärke
1 TL Zimt
60 g Butter

Für die Creme:
400 g Sahne
2 Pkt. Sahnesteif
75 g Zucker
400 g Schmand
1 1/2 TL Zimt

Für die Dekoration: (Zimtsterne)
1 Eiweiß
100 g Puderzucker
125 g Mandel(n), gemahlene
1 TL Vanillezucker
1/2 TL Zimt

Zubereitung

FÜR DIE DEKO:
Fangt mit den Zimtsternen an und schlagt das Eiweiß zu Eischnee. Nach und nach den gesiebten Puderzucker unterrühren. Davon 30 g abmachen und für die Deko aufheben. Unter den Rest nun den Zimt, Vanillezucker und 100 g gemahlene Mandeln rühren. So viel vom Rest der Mandeln verkneten, bis der Teig nicht mehr klebrig ist und ausgerollt werden kann.

Den Backofen auf 120°C vorheizen.

Etwas Puderzucker auf der Arbeitsfläche verstreuen und den Teig 1 cm dick ausrollen. Die Sterne ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Einen Klecks Guss in die Mitte der Sterne setzen und in die Ecken ziehen. Die Zimtsterne für 25 Min. backen. Lasst sie auf einem Rost abkühlen.

FÜR DEN TORTENBODEN:
Den Ofen auf 170 °C vorheizen und den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Den Springformring draufsetzen, festziehen und überstehendes Backpapier abschneiden. Die Backform nicht einfetten.

Einen großen Topf mit etwas Wasser füllen und zum Köcheln bringen. Einen kleineren Topf oder hitzebeständige Schale darüber hängen. Dabei sollte das Wasser den kleinen Topf nicht berühren. Eier, Zucker und die Prise Salz in den kleinen Topf füllen und mit einem Schneebesen ca. 8 Min. schaumig schlagen. Die Eigelbmasse sollte dabei nicht zu heiß werden, sonst stockt das Eigelb.

Die Masse anschließend in eine Schüssel geben und mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe 10 Min. schlagen bis eine dicke Creme entsteht.

In einer zweiten Schüssel die gemahlenen Mandeln, Speisestärke und Zimt vermischen und löffelweise mit einem Schneebesen unter die Creme heben. Dabei ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, damit die Masse nicht ihre luftige Konsistenz verliert, aber die trockenen Zutaten vollständig verteilt werden.

Jetzt kann die Butter geschmolzen und ebenfalls mit dem Schneebesen untergehoben werden. Den fertigen Teig füllt ihr in die Springform und backt ihn im Ofen für 35 – 40 Min.

Den Mandeltortenboden lasst ihr vollständig auf einem Kuchengitter abkühlen bevor ihr ihn teilt. Zum Teilen nehmt ein Messer und schneidet ihn rundum leicht ein. Nehmt einen reißfesten Faden und schneidet ihn entzwei.

FÜR DIE CREME:
Die Sahne mit Sahnesteif aufschlagen. Zucker und Zimt vermischen und in die Sahne einrieseln lassen. Weiter schlagen bis sie steif ist.

Schmand mit einem Schneebesen unterheben.

Etwas weniger als die Hälfte der Schmandcreme auf dem Tortenboden verstreichen. Den Deckel darauf legen und den Rest oben und an den Seiten verstreichen.

Die Torte mit etwas Zimt bestäuben und die Zimtsterne darauf verteilen. Einige Zimtsterne können auch auf unterschiedlich lange Holzspieße aufgespießt werden und in die Tortenmitte gesteckt werden. Fertig ist die Zimtsterntorte.

ZUTATEN

2Hähnchenbrustfilets1Zwiebel1Schalotte1 BundFrühlingszwiebeln1rote Paprikaschote1Pfefferoni/Chili/hornförmige Gewürzpaprika1 GlasLetscho-Gemüse (Fertigprodukt)1Gewürzgurke4KnoblauchzehenKetchupWorcester SauceSalz, Pfeffer, Öl

ZUBEREITUNG

  1. Hähnchenfleisch in Stücke schneiden, in eine Schüssel geben, salzen und pfeffern. Mit Worcester Sauce und etwas Öl beträufeln. Umrühren und kurz ruhen lassen.
  2. Zwiebel in Halbringe, Schalotte in Ringe und nur das Weiße von Frühlingszwiebeln klein schneiden. Paprika in Streifen schneiden. Gewürzgurke würfeln. Knoblauch in Scheiben schneiden. Chilischote entweder ganz lassen oder klein schneiden.
  3. In einer tiefen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Fleischstücke kurz anbraten. Die klein geschnittene Zwiebel, Schalotte, Knoblauch und Paprika hinzufügen und mitbraten.
  4. Das abgetropfte Letcho-gemüse sowie die klein geschnittene Gewürzgurke, Ketchup und Chilischote in die Pfanne geben. Kurz köcheln lassen und dann servieren. Am besten mit Kartoffelpuffer oder getoastetem Brot. Guten Appetit wünsche ich. =)

für eine kleine Quicheform

300 g kleine Schalotten
300 g Sekt
ein Schuß trockenen Sherry
1 TL Zucker
3 Stängel Thymian
in den Mixtopf geben und 25 Minuten/Varoma/Linkslauf/Sanftrührstufe kochen bis die gesamte Flüssigkeit verkocht ist. Während der letzten Minuten Sichtkontakt, da die Reduktion, je nachdem wie kühl der Sekt ist, kürzer oder länger dauert. Mein Sekt hatte Kühlschranktemperatur.
Thymian entfernen und abkühlen lassen.

Ohne TM:
Sekt, Sherry mit Zucker und Thymian aufkochen. Schalotten hinzugeben und auf mittlerer Flamme köcheln lassen, bis die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Thymian entfernen und abkühlen lassen.

1 Rolle Blätterteig oder einige Blätter Filoteig

In der Zwischenzeit eine mit Backpapier ausgelegte Quicheform mit dem Blätterteig auslegen.

Schalotten
ca. 250 g halbierte Kirschtomaten
auf dem Teigboden verteilen.
Meine Tomaten waren sehr klein, daher habe ich sie nicht halbiert.

25 g Parmesan
25 g Gouda
8 Sekunden/Stufe 10 zerkleinern.

3 Eier
1 EL Schmand oder Saure Sahne
20 g Speisestärke
1/2 TL Backpulver
Salz
Pfeffer
dazu geben und 15 Sekunden/Stufe 4 vermischen.

Den Guß auf die Tarte geben und bei 200 Grad Ober-/Unterhitze 20-25 min backen.

Ohne TM:
Eier, Schmand (oder saure Sahne), Mehl und Backpulver glattrühren, geriebenen Käse hinzufügen, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und den Guß auf die Tarte geben.

Zutaten

Zutaten für 2 Personen

Zucker 75 Gramm
Natron 0,5 TL
Hirschhornsalz 0,5 TL
Kefir 500 ml
Mehl 250 Gramm
Salz 1 Prise
Eier 3
Butter und Zucker nach Bedarf mischen. etwas

Kein Schleppen. Kein Schlange stehen. Lass dir die Zutaten für dieses Rezept nach Hause liefern.Nährwertangaben:Angaben pro 100g
kJ (kcal) 749 (179) Eiweiß 5,0 g Kohlenhydrate 33,0 g Fett 2,4 g

Zubereitung

1.Das Natron und das Hirschhornsalz jeweils in einem eigenen Gefäß (z.B. 2 Tassen) in etwas Kefir auflösen und zum Treiben beiseite stellen.

2.Eier und Zucker mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe schaumig schlagen, den restlichen Kefir sowie nach und nach Mehl und Salz unterrühren. Zuletzt die beiden Backtriebmittel zugeben und den Teig glatt rühren. Ca. 5 Minuten ruhen lassen.

3.Dann bei mittlerer Hitze (!) in einer beschichteten Pfanne ohne Fett portionsweise 13-15 cm große Pfannkuchen backen (ergibt ca. 8 Stück). Wenn der Teig Blasen wirft, wenden und goldbraun fertig backen (nicht zu lange, die Sveler sollen elastisch und nicht brüchig sein).

4.Die Sveler mit gezuckerter Butter bestreichen, in der Mitte zusammenklappen und warm oder kalt genießen.

5.Tipp: Falls man an der gut sortierten Käsetheke fündig wird, die Sveler unbedingt auch statt der Butter einmal mit norwegischem karamellisierten Braunkäse wie ‘Gudbrandsdalsost’ oder ‘Ekte Geitost’ füllen.

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

300 g Mehl
2 Tl. Backpulver
2 EL Vanillezucker (selbt gemacht)
160 g Margarine oder Butter
160 g Zucker
2 große Eier
in den TM geben und 40 Sekunden/Stufe 4-5 rühren.

Teig in eine gefettete Springform streichen (26 cm)

6 normal große oder 12 kleine Äpfel entkernen, schälen, halbieren, in den TM geben, 3 Sekunden/Stufe 4 zerkleinern und auf dem Rührteig verteilen.

Für den Guss:

1 Becher Sahne
1 Becher Schmand
1 P. Vanillepuddingpulver
3 EL Zucker
ab in den MIxtopf, 15 Sekunden/Stufe 4 vermischen und die Creme auf die Äpfel streichen.

5 EL Mandelblättchen darüber streuen und im vorgeheizten Backofen 30 Minuten backen.
Meine Vorratskammer hatte keine Mandelblättchen, also habe ich vor dem herstellen vom Teig ein paar Mandeln in den Mixtopf gepackt und diese grob gehackt.

2 EL Butter in Flöckchen und 2 EL Zucker auf dem Kuchen verteilen.
Ofen auf 200 Grad hochschalten und den Kuchen ca. 20 Minuten weiterbacken. In der Form auskühlen lassen

Zutaten 

für 10 Portionen:
Für den Teig:
4 Eier (M)
100 g Zucker
1 Prise Salz
60 g Mehl
40 g Kakaopulver
1 TL Zimt

Zum Tränken:
50 ml Espresso
50 ml + 2 EL Kaffeelikör

Für die Creme:
6 Blatt Gelatine
4 Eigelb
180 g Zucker
500 g Mascarpone
300 g Schlagsahne

Für die Garnitur
30 g Schokolocken (1 Päckchen)
2 EL Kakaopulver
1 TL Zimt

Und so wird’s gemacht

1.Zuerst Eier für den Teig trennen. Eiweiß, Zucker und Salz steif schlagen. Eigelb verquirlen und unterziehen. Mehl, Kakao und Zimt mischen, über den Eischnee sieben, vorsichtig unterheben. Eine Springform (24 cm ø) nur am Boden einfetten und mit Backpapier belegen. Teig einfüllen und glatt verstreichen. Im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, ca. 25 Minuten backen (E-Herd: 180 °C, Gas: Stufe 2, Umluft: 160 °C). Danach auskühlen lassen, aus der Form lösen, zweimal waagerecht durchschneiden.
2.Espresso und 50 ml Kaffeelikör mischen. Für die Creme Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelb und Zucker mit den Quirlen des Handrührgerätes weißcremig aufschlagen, Mascarpone einrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Gelatine ausdrücken und mit den restlichen 2 EL Likör in einen kleinen Topf geben. Unter Rühren erhitzen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Dann 1 bis 2 EL Mascarponecreme zur Gelatine geben und unterrühren. Unter die restliche Mascarponecreme rühren.
3.Den unteren Tortenboden mit einem Drittel der Mascarponecreme bestreichen, den mittleren Tortenboden darauflegen und mit der Espresso-Likör-Mischung tränken. Ein weiteres Drittel Creme darauf verteilen und den oberen Boden darauflegen. Die Torte rundherum mit der restlichen Creme einstreichen und danach kalt stellen.
4.Vor dem Servieren den unteren Rand der Torte mit den Schokolocken einstreichen. Kakaopulver und Zimt mischen. Die Oberfläche der Torte damit bestäuben oder mit Weihnachtsornamenten (z. B. Sternen) verzieren.

Guten Appetit

Zutaten

10 Schweineschnitzel, á 150g
4 große Zwiebel(n) (Gemüsezwiebeln)
700 g Mett
1 Stange/n Lauch
4 große Tomate(n)
500 gChampignons
3 Becher Sahne
2 Pck. Sauce (Rahmsauce)
1 Pck. Sauce (Pfeffersauce)
400 g Käse, geriebenen

Zubereitung

Die Gemüsezwiebeln schneidet man in Ringe und verteilt sie auf ein tiefes Backblech (Fettwanne). Darauf werden die Schnitzel gelegt. Das Mett wird zu kleinen Fladen gemacht und auf die Schnitzel gepackt und draufgeformt bzw. gedrückt. Den Lauch in feine Streifen schneiden und ihn darüber verteilen. Die Tomaten in Scheiben schneiden und auch darüber verteilen. Als letztes die Champignons putzen und in Scheiben schneiden (bei Dosenchampions gut abgießen) und über das ganze verteilen.

Das alles kommt bei 180 – 200 °C 40 Minuten in den Backofen. Nach diesen 40 Minuten die drei Becher Sahne mit den Beuteln Sauce verquirlen und über das ganze gießen. Darüber dann die 400 g geriebenen Käse verteilen. Danach weitere 15 – 30 Minuten garen lassen.

TIPP: Man kann auch 1 Beutel Rahmsauce nehmen und zwei Beutel Pfeffersauce, falls man es etwas schärfer mag.

Dazu reicht man Stangenbrot.
Das Rezept wurde von mir auf dem Campingplatz im Gasofen gemacht, deshalb können sich die Backzeiten ein wenig ändern.

Guten Appetit

Zutaten für 1 Portionen:

500 g Mehl, 405
10 g Salz
350 ml Wasser
½ TL Zucker
½ Würfel Hefe, 21 g
½ Bund Schnittlauch
½ Bund Petersilie
2 Zehe/n Knoblauch
1 EL Pesto (Bärlauch-)

Verfasser:
SchmackoFatz3

Die Kräuter klein schneiden, Knoblauch pressen oder klein schneiden. Mehl mit Salz vermischen, Kräuter und Knoblauch zugeben und ebenfalls verrühren. Die Hefe mit Zucker im Wasser auflösen, zum Mehl geben und erst mit einer Gabel kneten, dann mit der Hand einen Teig erstellen. 1 Stunde gehen lassen, dann die Schüssel mit Frischhaltefolie verschließen und in den Kühlschrank stellen. Hier geht der Teig nur minimal weiter. Ich habe den Teig schon 21 Stunden kühl gelagert.

Vor dem Backen den Teig mittels eines Schabers auf eine leicht bemehlte Unterlage legen und in 2 Rollen teilen, nicht mehr kneten. Jede Rolle zweimal verdrehen und nochmal eine halbe Stunde gehen lassen.

Bei 240 Grad 15 Minuten backen, dann den Ofen auf 200 Grad herunter drehen und weitere 15 Minuten fertig backen. Nach dem Einschieben der Teiglinge in den Ofen, sofort mit einer halben Kaffeetasse Wasser schwaden.

Die Kräuterbaguettes passen gut z.B. als Beilage zum Grillen und lassen sich durch die lange Teigführung schon bis zu einem Tag früher vorbereiten.

Arbeitszeit: ca. 15 Min.
Koch-/Backzeit: ca. 30 Min.
Ruhezeit: ca. 21 Std.
Schwierigkeitsgrad: normal
Kalorien p. P.: ca. 1.941

Zutaten für 4 Portionen:

4 Würste, Salsiccia im Scharfsdarm (80-100g pro Stück)
100 g Parmesan, geriebener
150 ml Sahne
½ Bund Petersilie, fein gehackt
etwas Salz und Pfeffer
5 Eigelb
100 g Schinken, (Pancetta) in kleine Würfel geschnitten
etwas Olivenöl
500 g Spaghetti

Verfasser:
italiamann

Salsiccia aus dem Darm nehmen und mit dem Brät haselnussgroße Kügelchen machen. Nun in etwas Olivenöl braten. Kurz vor Schluss die Pancetta dazu geben und mitbraten.
In der Zeit, in der die Hackbällchen braten, Wasser für Spaghetti aufsetzen und diese nach Packungsanweisung kochen.

Die Eier trennen und mit den anderen Gewürzen, der Sahne und der Hälfte des Parmesans verquirlen und zur Seite stellen.

Wenn die Spaghetti fertig sind, abseihen und gleich in den Topf zurück. Eiermischung und Salsiccia rein und gut durchmengen.
Durch die Hitze der Nudeln ergeben die Eier eine wunderbare cremige Soße.

Gleich servieren und etwas Parmesan darüber streuen.

Arbeitszeit: ca. 20 Min.
Schwierigkeitsgrad: simpel
Kalorien p. P.: ca. 1.270

Bei Jan vom Küchenatlas gibt es gerade einen neuen Blogevent. Es geht um Geschenke aus der Küche. Bereits vorletzte Weihnachten habe ich ja geschrieben, dass ich gerade zu Weihnachten keine Geschenke mehr verteile sondern eher kleine Aufmerksamkeiten aus meiner Küche verschenke. Dazu gehören vor allem meine selbstgemachte Pralinen.

Blogparade: Geschenke aus der Küche

Heute möchte ich einen kleinen Überblick über die Herstellung von Pralinen geben. Ich bestehe hierbei nicht auf Vollständigkeit, denn es gibt da durchaus so viel Interessantes, dass man allein darüber einen kompletten Blog füllen könnte.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten Pralinen herzustellen. Eine der einfachen ist die Gießtechnik. Hierbei wird die Pralinenmasse im flüssigen Zustand in einen Rahmen gegossen und nach dem Festwerden mit einem Messer in kleine Stücke geschnitten. Diese kann man dann mit Kuvertüre überziehen, muss man aber nicht, man kann die Canach auch mit Kakao oder Puderzucker abpudern. Ähnlich kann man auch Nougat oder Marzipan verarbeiten. Wichtig ist dabei, bei den einzelnen Schnitten das Messer immer wieder gründlich zu reinigen, damit man saubere Schnittkanten hat. Von Vorteil ist, eine Seite der Pralinen mit Kuvertüre zu bestreichen bevor sie komplett mit Kuvertüre überzogen werden, dadurch erhält man einen glatteren Boden.

Eine weitere sehr einfache und auch schnelle Möglichkeit Pralinen herzustellen, ist die Verwendung von Hohlkugeln. Gerade für Anfänger eignen sich bedruckte Hohlkugeln, da diese nicht mit Schokolade überzogen werden müssen. Hier füllt man einfach die temperierte Canache (Pralinenmasse) in die Hohlkörper ein, lässt diese erkalten und verschließt die Pralinen mit etwas Kuvertüre.

Schon etwas fortgeschrittener sollte man sein, wenn man einfache Hohlkörper benutzt. Diese werden auch mit Canache gefüllt und dann mit etwas Kuvertüre verschlossen. Danach werden diese Hohlkörper mit Kuvertüre überzogen. Hier ist es sehr wichtig, die Kuvertüre richtig zu temperieren, damit ein gleichmäßiges Überziehen möglich wird.

Wenn man beim temperieren der Kuvertüre noch nicht so geübt ist, kann man die Praline auch mit der Hand mit Schokolade überziehen. Da merkt man leicht, wenn die Kuvertüre zu heiß ist und wenn sie zu kalt ist, wird sie durch die Körperwärme temperiert.

Dafür etwas Kuvertüre auf die Hand geben und dann die Praline darin rollen. Danach kann man diese zum Beispiel in Kakao, Fruchtpuder, Puderzucker oder ähnlichen wälzen. Einen glatten Überzug erhält man, wenn man die trempierten (überzogenen) Pralinen vollständig in die Kuvertüre taucht, dann abtropfen lässt und sie dann vorsichtig auf Backpapier ablegt. Wenn man die Pralinen über ein Abtropfgitter rollt, erhält man die typische Trüffelform. Man nennt dies auch igeln.

Schwieriger in der

Zubereitung :

sind handgerollte Trüffel, hierfür stellt man zuerst eine Canache her, diese lässt man am besten über Nacht (nicht im Kühlschrank) erkalten. Dabei gut abdecken, da diese Masse Fremdgerüche sehr schnell annimmt und außerdem sehr schnell austrocknet. Danach gleichmäßige Kugeln mit einem kleinen Löffel bzw. einem Kugelausstecher ausstechen. Diese dann mit der Hand zu einer Kugel formen und mit etwas Kuvertüre überziehen. Auf Backpapier erstarren lassen und gegebenenfalls ein zweites Mal mit Kuvertüre überziehen. Im Anschluss kann man diese Pralinen genauso weiter behandeln, wie die Pralinen aus Hohlkörpern. Man muss die Pralinen nicht unbedingt mit Kuvertüre überziehen, allerdings sollte man sie dann sehr schnell verzehren, da sie nicht wirklich haltbar sind.

Auch die Verwendung von Pralinenschalen erleichtern das Herstellen von Pralinen. Die Schalen lassen sich sehr einfach mit Canache befüllen und dann entweder mit entsprechenden Auflegern abdecken oder mit Kuvertüre verschließen. Dies Schalen gibt es in sehr vielen Formen, allerdings gibt es Aufleger nur in Herzform, rund und quadratisch.

Wer nicht auf fertige Schalen zurückgreifen möchte, kann diese auch gut selbst herstellen, dazu gibt es verschiedene Formen unter anderem aus Silikon zu kaufen. Dazu die gut temperierte Kuvertüre in die Form gießen und dann die überschüssige Kuvertüre herausgießen. Die Kuvertüre kann man dabei mit etwas Kakaobutter verrühren, dadurch wird sie etwas dünnflüssiger. Die Formen am besten über Nacht aushärten lassen und dann mit Canache befüllen und mit Kuvertüre verschließen. Damit sich die Pralinen besser entfernen lassen, für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen und dann vorsichtig aus der Form holen.

Das A und O der Pralinenherstellung ist der richtige Umgang mit der Kuvertüre. Es empfiehlt sich bei der Verarbeitung von Kuvertüre darauf zu achten, dass die Zimmertemperatur nicht mehr als 20°C beträgt. Wenn man auf den fertigen Pralinen keine grauen Schlieren (Kuvertüre zu heiß) haben möchte oder der Schokoüberzug zu dick ist bzw. keinen Glanz (Kuvertüre zu kalt) hat, sollte man einiges beachten. Die Kuvertüre am besten über einem Wasserbad auflösen. Zwei Drittel der zerkleinerte Kuvertüre bzw. die Kuvertüre-Chips auf 40-45°C erhitzen, nie wärmer oder direkt auf dem Herd, da sonst die Schoki verbrennt. Dabei immer rühren, damit das Milcheiweiß nicht gerinnt, dann ist die Kuvertüre nicht mehr verwertbar. Nun die restliche Kuvertüre dazu geben und unter rühren abkühlen lassen. Dabei sollten folgende Temperaturen erreicht werden:

Zartbitterkuvertüre auf ca. 28-29°C
Vollmilchkuvertüre auf ca. 26-27°C
Weiße Kuvertüre auf ca. 25-26°C

Wenn diese Temperaturen erreicht wurden, die Kuvertüre wieder vorsichtig auf die Verarbeitungstemperatur erhitzen. Auch hier unterscheidet man die Temperaturen je nach Art der Kuvertüre:

Zartbitterkuvertüre auf ca. 30-31°C
Vollmilchkuvertüre auf ca. 28-29°C
Weiße Kuvertüre auf ca. 27-28°C

Wichtig für leckere Pralinen ist natürlich die Füllung, diese nennt man auch Canache. Das ist eine Schokolade-Sahne-Masse, die mit verschiedenen Aromen verfeinert werden kann wie zum Beispiel Likör oder andere Alkoholsorten, Gewürze und auch Fruchtpasten. Wenn man Alkohol zum Aromatisieren benutzt, sollte man etwas Butter zusetzen, da sonst keine homogene Creme entsteht. Da Schokolade bei Zugabe von fettfreien Flüssigkeiten grisselig wird und Alkohol kein Fett enthält, muss man dies ausgleichen und dazu eignet sich Butter am besten. Ich verwende immer Süßrahmbutter ohne Zusatzstoffe.

Für die Canache muss man nicht unbedingt Kuvertüre verwenden, es geht auch Schokolade, allerdings sollte man darauf achten, dass es eine hochwertige Schokolade ist, ansonsten lohnt sich die Mühe nicht, die man mit den Pralinen hat. Die Schokolade sollte fein zerkleinert werden oder man verwendet Kuvertüre-Chips und gibt dies in eine Schüssel. Bei den kleinen Mengen, die ich immer verarbeite, kann da die Butter und wenn man welche verwendet, die Gewürze wie Zimt, Vanille oder ähnliches dazu gegeben werden. Dann wird die Sahne aufgekocht und über die Schokolade gegeben. Alles zu einer homogenen Masse verrühren und unter rühren auf ca. 20°C abkühlen. Jetzt den Alkohol unterrühren, so das eine cremige Masse entsteht. Bei größeren Mengen Canache sollte die Butter erst dazu kommen, wenn die Sahne mit der Kuvertüre auf ca. 35°C abgekühlt ist, danach am besten noch mit dem Pürierstab aufschlagen.

Für das Einfüllen der Canache kann man verschiedene Hilfsmittel benutzen. Ich verwende dafür meistens Einwegspritzen, die ich in der Apotheke kaufe. Die gibt es ab 20 Cent zu kaufen. Mit denen kann man sowohl die Canache als auch Kuvertüre besonders gut dosieren. Natürlich kann man auch Tortenspritzen, Spritzbeutel oder andere Dosierhilfen verwenden. Mit diesen Hilfsmitteln kann man natürlich auch die Pralinen mit Kuvertüre verschließen. Dafür gibt es zwar auch Schablonen aber die sind doch recht teuer und nur für bestimmte Pralinen geeignet.

Wenn man mit der Herstellung von Pralinen beginnen möchte, sollte man sich als Grundausstattung ein Pralinengitter, Spiral- und Zinkentunkgabeln zulegen. Man könnte prinzipiell auch eine normale Gabel verwendet aber da die Zinken enger zusammen stehen, tropft die Kuvertüre schlechter ab. Sehr wichtig ist auch ein digitales Thermometer, damit man die Kuvertüre richtig temperieren kann. Bei den kleinen Temperaturbereichen, in denen sich die Kuvertüre gut bearbeiten lässt, würde ein analoges Thermometer zu langsam reagieren.

Nach dem Überziehen kann man Pralinen auch noch dekorieren. Neben der Möglichkeit mit unterschiedlichen Schokoladen zu arbeiten, kann man auch verschiedene Zuckerperlen, Sterne und Blüten verwenden.

Wenn man sich schon die Mühe macht Pralinen selbst herzustellen, sollten diese auch schön verpackt werden. Leider habe ich kein besonderes Basteltalent, deshalb kaufe ich mir diese lieber.

Hier mal zwei Verpackungsbeispiele meiner diesjährigen Weihnachtsgeschenke.

Zum Schluss noch ein paar Tipps, die bei der entspannten Pralinenzubereitung helfen können:
  • Immer ausreichend Zeit einplanen, am besten 3 Tage – am 1. die Canache einfüllen, am 2. die Pralinen verschließen und am 3. die Pralinen überziehen
  • nur hochwertige

    Zutaten :

    verwenden, bei billiger Kuvertüre sind die Fließeigenschaften nicht so toll, außerdem sind die geschmacklich nicht der Hit

  • wenn man für die Canache normale Schokolade verwendet, sollte man Sorten verwenden, die reine Kakaobutter und kein Fremdfett enthalten
  • auf keinen Fall Wasser in die Kuvertüre gebe, dadurch verfestigt diese
  • bei der Verwendung von Alkohol, die Canache immer gut abkühlen lassen, damit der Alkohol nicht verfliegt
  • überflüssige Kuvertüre beim Überziehen immer abstreifen und dann auf Backpapier absetzen und nicht auf dem Pralinengitter festwerden lassen, sonst erhält man keinen glatten Boden
  • je sauberer man arbeitet, umso haltbarer sind die Pralinen
  • fertige Pralinen nicht im Kühlschrank lagern, am besten bei 15-17°C trocken aufbewahren (ich habe meine immer im ungeheizten Schlafzimmer, nur gut dass ich nicht so auf Süßes stehe *gg*)

Ein einfaches Rezept für Einsteiger:

Cranberry-Trüffel

Zutaten :

:
300 g Vollmilchschokolade
50 g getrocknete Cranberries
80 g Sahne
4 Esslöffel Kakao

Zubereitung :

:
Die Vollmilchschokolade und auch die Cranberries fein hacken. Die Sahne aufkochen und sofort über 200 g Schokolade gießen. Dann solange rühren, bis alle Schokostückchen aufgelöst sind. Jetzt die Cranberries unterrühren. Die Masse mit etwas Klarsichtfolie abdecken und über Nacht stehen lassen. Dann mit einem Löffel gleichmäßige Stücke abstechen und mit der Hand zu Kugeln formen. Die restliche Schokolade in einem Wasserbad erwärmen (da kann man auch zwei Töpfe ineinander setzen und in den unteren Wasser füllen). Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn man mit einem Löffel etwas Schokolade an der Oberlippe prüft und sich diese leicht kühl anfühlt. Dann jeweils einen Klecks Schokolade in die Hand geben und die Praline darin rollen, dann im Kakao wälzen und darin für eine halbe Stunde ruhen lassen. Den überschüssigen Kakao mit Hilfe eines Siebes entfernen.

Eure Danii von Lecker Bentos und mehr